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  • AutorenbildAntje Przyborowski

Es war doch „bloß“ ein Hund?

Wenn dein geliebtes Tier verstorben ist, kann dich das genauso aus der Bahn werfen wie der Tod eines dir nahestehenden Menschen. Doch in diesem Fall ist es noch viel schwerer als sonst, Verständnis für deine Trauer bei deinen Mitmenschen zu finden. Es war doch „bloß“ ein Hund, eine Katze, ein Pferd ... Die sterben halt, das ist normal, die werden nicht so alt. Aber darfst du deshalb nicht trauern?


Ein Tier kann dir genauso ans Herz wachsen wie ein Mensch. Viele haben sogar zu ihren Haustieren eine viel intensivere Beziehung als zu ihren Mitmenschen, sind sie doch gerade im Alter immer bei ihnen, teilen ihr Leben mit ihnen. In unseren turbulenten Zeiten kann ein Hund ein Anker sein, der dir stets verlässlich zur Seite steht. Der nicht in Frage stellt. Der dich akzeptiert, wie du bist. Der bei dir bleibt.


Deshalb darfst du, wenn dieser Lebensbegleiter verstirbt, auch um ihn trauern. Du darfst ihn beerdigen, ein Grab gestalten, seine Bilder aufstellen. Du darfst weinen, traurig sein und dich zurückziehen. Du brauchst deine Gefühle nicht zu verbergen. Du musst auch nicht so tun, als wäre alles in Ordnung oder dir gleich den nächsten Hund als „Ersatz“ zulegen. Denn du hast jemanden verloren, der dir wichtig war. Es ist deinen Trauer. Auch wenn es „nur“ ein Tier war.


Achte auf dich.



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