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  • AutorenbildAntje Przyborowski

Erinnerungen nachholen

Wenn ein dir nahestehender Mensch wie zum Beispiel dein Partner unerwartet verstirbt, bleiben oft noch Dinge offen, die er tun wollte. Für sich oder gemeinsam mit dir. Vielleicht hatte er geplant, eine Weltreise zu unternehmen. Oder eine Nacht unter dem Sternenhimmel zu verbringen.


Auch wenn er selbst sie nicht mehr erleben kann, kannst du für ihn diese Dinge tun und dabei neue Erinnerungen an denjenigen, den du verloren hast, schaffen. Denn gedanklich wird er bei diesen Unternehmungen bei dir sein.


Wahrscheinlich wirst du nicht alles nachholen können oder wollen. Wenn der Verstorbene zum Beispiel ein begnadeter Tischler war, der sich selbständig machen wollte, du selbst aber zwei linke Hände hast. Oder er einen Achttausender besteigen wollte, du aber überhaupt nicht sportlich bist. Doch schon, dass du dich mit seinen Wünschen und Träumen auseinandersetzt, kann Erinnerungen neu ins Licht setzen.


Es gibt dir außerdem die Möglichkeit, dich mit deinen eigenen Wünschen und Träumen auseinanderzusetzen. Was gehört zu den Dingen, die du noch erleben möchtest auf dieser Welt? Was davon ist dir jetzt nach deinem Verlust noch möglich umzusetzen? Was würdest du dir wünschen, dass andere es für dich nachholen, falls dir dafür keine Zeit mehr bleibt? Vielleicht findest du den Mut, einen deiner Wünsche jetzt anzugehen – auch und gerade in Erinnerung an denjenigen, den du verloren hast.


Achte auf dich.



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