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  • Antje Przyborowski

Zwischenfreuen

Trauer und Freude – das klingt irgendwie komisch. Wie sollst du dich freuen, wenn du trauerst. Auf den ersten Blick scheint es paradox, aber gerade das Zwischenfreuen kann dir bei Trauer und Verlust helfen. Es gibt dir nämlich die Möglichkeit, dich auch dann, wenn es dir nicht gut geht, zu freuen. An kleinen Schritten, minimalen Errungenschaften, Zwischenetappen.


Zwischenfreuen heißt: Innehalten. Schauen, was dir gerade gelungen ist. Was du jetzt gerade geschafft hast. Freude darüber, dass du heute Morgen aufgestanden bist. Freude darüber, dass du vielleicht einen Punkt der gefühlt unendlichen Liste an Aufgaben erledigt hast. Du musst nämlich nicht warten, bis alles wieder völlig in Ordnung ist. Denn vielleicht wird es das nie oder zumindest nicht so schnell.


Freude klingt dir zu groß? Dann nenn es Erleichterung. Zwischenerleichterung. Diese kleine Sache, die dir gelungen ist, macht dein Leben leichter. Ein kleines Stück deiner Last ist weg. Gönne dir dafür etwas, was dir gut tut: eine Tasse Tee zum Beispiel oder einen Film. Das Zwischenfreuen und die Würdigung dessen, was du gerade geschafft hast, können dir Kraft für den nächsten Schritt geben.


Achte auf dich.



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